Obedience kommt aus dem Englischen und bedeutet "Gehorsam/Unterordnung". Es handelt sich hierbei um eine neuartige Sportart, die in einigen europäischen Ländern schon seit Jahren betrieben wird, in der BRD jedoch erst im Aufbau begriffen ist. Diese Sportart eignet sich für Hundeführer/in, die den klassischen Hundesport, die VPG, ablehnen und die körperliche Sportbetätigung mit dem Hund aus gesundheitlichen oder anderen Gründen nicht durchführen können oder wollen. Wie bei allen Wettkampfsportarten im Hundesport steht der Gehorsam des Hundes an 1. Stelle.
Vorraussetzung für die Sportart ist die Ablegung einer Begleithundprüfung.
Obedience ist eine verschärfte Unterordnung, die wettkampfmäßig durchgeführt wird. Hierbei muss der Hund – zusammen mit 2 weiteren Hunden – bis zu 4 Minuten im Sitz und im Platz bleiben, obwohl Personen an ihm vorbeigehen. Die Leinenführigkeit wird geprüft sowie die Freifolge (wie vorherige Übung, jedoch ohne Leine). Er hat bei Fuß mit seinem Hundführer um ein Quadrat von 10 m x 10 m zu laufen, auf Kommando Sitz, Platz und Steh zu machen, während der Hundeführer/in ohne anzuhalten weitergeht. Beim Herankommen des Hundeführers/in hat der Hund selbständig aufzustehen und bei Fuß mit dem Hundeführer/in weiterzulaufen. Heranrufen mit Stehen und Hinlegen. Es sind Apportierübungen durchzuführen, die dadurch erschwert sind, dass das Apportiergerät unter anderem aus Metall besteht. Weiterhin ist eine Vorrausübung im rechten Winkel bis zu einem eingegrenzten Quadrat, wo der Hund selbstständig Platz machen muss, zu absolvieren. Hürdensprung mit einem Gegenstand und Eigenidentifizierung von 6 Gegenständen.