Seit dem frühen 20. Jahrhundert wird Sport mit dem Hund betrieben. Anfangs bildeten sich viele Polizeihundesportvereine, da die Tiere auch im alltäglichen polizeilichen Leben genutzt wurden und die Diensthundeführer einen sportlichen Ausgleich suchten. Nach dem Krieg betrieben dann auch Leute Hundesport, die mit dem Polizeidienst nichts zu tun hatten und es bildeten sich Hundesportvereine ohne polizeilichen Hintergrund. Ursprünglich bestand der Hundesport nur aus dem so genannten Schutzhundesport, d.h. Fährtensuche, Unterordnung und Schutzdienst.
Nachdem in einigen Ländern, z.B. England, der Schutzhundesport nicht mehr erlaubt ist, bildeten sich auch andere Sportarten. Zuerst gab es den so genannten Breitensport, der den Hundeführern einen Familiensport mit dem Hund anbieten sollte und anfangs auch nicht wettkampfmäßig betrieben wurde. Jedoch bildete sich schon bald der Wunsch vieler Hundeführer, auch in diesem Sport Wettkämpfe auszutragen und so entstand der Turnierhundesport. Einige Jahre später kam dann Agility hinzu, der bereits in verschiedenen anderen europäischen Länder als Wettkampfsport betrieben wurde.
Vor einigen Jahren wurde dann auch in Deutschland offiziell Obedience eingeführt. Dies ist jedoch noch eine sehr junge Sportart mit dem Hunde, die sich noch entwickeln muss und zur Zeit noch von wenigen Vereinen angeboten wird.